01 / Strategie und Zielgruppe festlegen
Klären Sie Anlageklassen, Investitionsstrategie, Anlegergruppen, erwartetes Fondsvolumen, Liquidität, Vertriebsländer und wirtschaftliche Ziele. Diese Punkte schränken ein, welche Struktur tatsächlich geeignet sein kann.
02 / Den regulatorischen Rahmen auswählen
Vergleichen Sie Fondsregime, Rechtsformen und Genehmigungswege. UCITS, Part-II-Fonds und SIFs benötigen grundsätzlich eine CSSF-Genehmigung. Ein RAIF selbst benötigt keine Produktgenehmigung, dafür aber einen zugelassenen externen AIFM.
03 / Spezialisten bestellen
Je nach Fondsart werden unter anderem eine Verwaltungsgesellschaft oder ein AIFM, eine Verwahrstelle, Administratoren, Wirtschaftsprüfer sowie Rechtsberater benötigt. Leistungen, Zuständigkeiten und regulatorische Voraussetzungen sind im Einzelfall zu prüfen.
04 / Unterlagen und Prozesse entwickeln
Notwendig sind geeignete Gründungs- und Angebotsdokumente, Governance, Abläufe, Risikomanagement, Bewertungsverfahren, Compliance und einschlägige Anlegerinformationen. Eine allgemeine Checkliste ersetzt keine individuelle Rechtsberatung.
05 / Genehmigung, Start und laufende Pflichten
Vor Auflage oder Vertrieb sind die jeweils erforderlichen Genehmigungen, Registrierungen oder Anzeigen durchzuführen. Danach müssen Berichterstattung, Kontrolle, Überwachung und Informationspflichten eingehalten werden.
Es gibt weder einen universellen Gründungspreis noch eine garantierte Genehmigungsdauer. Für ein konkretes Vorhaben sind verbindliche Angebote und aktuelle CSSF-Vorgaben einzuholen.